Vom nächtlichen
Zeltplatz wieder zurück auf den Wanderweg und durch das sehr
abwechslungsreiche Kar über Geröll, Felsblöcke hoch
zum Schneidjöchli (2841m). Über Geröll und Steinblöcke
geht es auf der Gegenseite (anspruchsvoll) Richtung Darmstädter
Hütte hinunter in das hintere Kartell, wo der Weg über
die Moränenhänge zum Gr. Küchelferner führt.
Der Gr. Küchelferner wird am Besten in einer großen Linksschleife
begangen, wobei man von dem Gletscher auf der westlichen Seite unter
markanter Felswand betritt. Der Übergang vom
Ferner hoch zum Rautejöchli (2752 m) stellt die meisten Anforderungen
des Gletscherstückes und im späten Sommer ist der Ferner
am Übergang schon recht ausgeapert. Vom Rautejöchli (2752
m) steigt man wieder ein wenig ab und quert durch das Kar, um auf
der gegenüberliegenden Seite zum Rastejöchle (2.772 m)
aufzusteigen. Dort geht das gleiche Spiel von vorn los, wieder absteigen
durchs Kar und wieder hoch zum Schönpleißjoch (2800 m).
Wobei sich in jenem Kar ein großes Firnfeld befindet das recht
zügig begangen werden sollte da es hier vor allem in der Mittagszeit
zu Steinschlag kommen kann. Hat man das Schönpleißjoch
(2800 m) sicher erreicht geht es gleich wieder abwärts, umgeht
eine Geländekante, quert durch das Kar über Blöcke
und Steine und erreicht über einen letzeten Gegenanstieg das
Matnaljoch (2.656 m). Hier steigt man in Richtung Friedrichshafener
Hütte steil ab, worauf man auf eine Ebene zu mehreren Seen
gelangt, hier ist der Endpunkt des Tages.
Übernachtungsplatz:
Einen geeigneten
Platz zu finden ist hir nicht sonderlich schwer, Wasser gibt es
aus den Seen in ausreichender Anzahl.