Nordkante

Home / Klettergebiet / Alpingebiete / Lechquellengebirge / Roggalspitze 2673 m / Nordkante

oberer Teil

Roggalspitze - Nordkante 4+

Talort: Zug 1510 m
Forum: - Kletterforum zum Lechquellengebirge
Wetter: - Wetter im Lechquellengebirge
Tour-Datenbank: - Nordkante
Schwierigkeit: 4+, meist aber 3 und 4. Schlüsselstelle ist ein kurzes Plattenstück mit Querriss und ein Kleiner überhang, beide stellen sind aber bestens abgesichert.
Charakter: Sehr elegante Wand- und Plattenkletterei in meist besten Fels. Die erste Seillänge und der Ausstigskamin kann ein wenig brüchig sein, aber im großteil findet man aller besten Fels vor. Besonders schön sind die SL im oberen Teil, direkt an der Kante.
Absicherung:

2003 wurde die Tour Sanft saniert, der Charakter der Route wurde aber beibehalten.
Standplätze sind mit gebohreten Standhaken ausgerüstet, zur Zwischensicherung stecken an nicht selbst absicherbaren neuralgischen Stellen Bohrkaken.
Zur besseren Absicherung empfielt es sich, ein Satz Klemmkeile oder Cam`s in größen 0,3 bis 2, an den Gurt zu hängen.

Wandhöhe: 420 Meter
Seillänge: 50 Meter Einfachseil, besser jedoch ist ein 50 Meter Doppelseil.
Ausrichtung: Nord, Nord/West
Tourenbericht:
Bilder zur Tour: -  zu den Bildern der Tour  zu den Bildern
Zustieg:

Von der Ravensburger Hütte über den Fahrweg talein in Richtung Brazer Stafel und Alpsee, an der ersten Weggabelung rechts der Beschilderung Alpsee folgen. Nun dem Fahrweg immer stetig berauf (ca. 800m) folgen bis zur nächsten Weggabelung an der man sich nun nach links wendet und jenen etwas gröberen Fahrweg bis zu ende hochsteigt. Ab hier leitet nun eine deutliche Pfadspur ins Senniloch-Kar, im flacher werdenden bereich, des Anstieges, geht es nun nach rechts über grobes Geröll, zur schon sehr deutlich sichtbahren Nordkante hinauf. Den Eistieg erreicht man, wenn man die Rinne etwas hochklettert und nach wenigen Metern nach rechts auf ein kleine Plattform, mit Standhaken, steigt.

Topo:

  um das Topo zu betrachten Anklicken

Routenführe: siehe Topo.
Abstieg:

Über den Normalweg. Den Abstieg zu finden macht keine größeren problem. Mann/Frau folgt eifach den roten Makirungen und Stahlseilen die direkt vom Gipfelkreutz wegleiten. Für Kletterer unproblematisch, es empfielt sich jedoch den Helm aufzubehalten.

Karten - und Führermaterial:

Kletterführer Vorarlberg, von Achim Pasold, Panico Alpinverlag, Köngen, ISBN 3-926807-64-6
(Führer bei Amazon Kaufen)
http://www.panico.de

Bludenz-Schruns-Klostertal, Kompasskarte, ISBN 3-85491-035-5
(Karte bei Amazon kaufen)
http://www.kompass.at