Sehr imposante Wand die meist überhängt. In dem meist
sehr festen und kompakten Fels hat man die alten Rostgurken
durch vertrauenserweckend Edelstahlhaken ersetzt. Trotzdem sollte
der eher alpine Charakter nicht unterschätzt werden. Nach
langen und ergiebigen Regenfällen trocknet die Wand an
manchen stelle recht langsam. Ist sie aber nach einer längeren
und warmen Wetterperiode erst mal trocken, kann hier auch nach
kleinen schauern geklettert werden. Von manchen wird der Fels
liebevoll als das kleine Yosemite der Ostalb bezeichnet, da
die Wand schon recht imposant wirkt und sich auch die ein oder
andere Technoroute machen lässt.
Zustieg:
In Königsbronn bei der Königsbronner Volksbank abbiegen,
über dehn Bahnübergang, vorbei am Brenztopf und Rathaus.
Nun nach ca. 150 Metern rechts, dem Holzschild zum Herwartstein
( bei Haus 26) folgen. Nach der ersten Kehre ist links
eine kleine Parkbucht. Zu Fuß wieder zurück zu ersten
Kehre und hier auf der Steigspur, zum schon sichtbaren großen
Herwardstein.
Wandhöhe:
45 Meter
Schwierigkeit:
6- bis 8+
Absicherung:
Alpin, mit vielen Normalhaken
Seillänge:
60 Meter
Bouldern:
Ganz links bei der "Izelberger Kante"
ist ein netter Quergang und ganz recht beim Finalekliller
ist ein kleiner Überhang, hier besteht auch die Möglichkeit
zu Bouldern.
Naturschutz:
Klettern erlaubt. Ausstiegsverbot (Ausnahme: angemeldete Rettungsübungen
der Bergwacht), Magnesiaverbot, Neuerschließungsverbot.
Kletterverbot für die Routen 'Doppeljonas' und für
'Jonas mal Zwei'.